Fremde werden Freunde

Fremde werden Freunde

Unter diesem Motto wurden die neuen Erstklässler an der Ebersbacher Hardtschule herzlich empfangen. Zahlreiche Gäste fanden sich im Rahmen der Einschulungsfeier in der festlich geschmückten Sporthalle ein, die am Samstag, den 16.09.2017, zum Raum der Begegnung wurde.

Alle warteten gespannt auf das Musical „Fremde werden Freunde“ von Rolf Krenzer und Reinhard Horn, aufgeführt von den zweiten Klassen. Es war die Geschichte von den Kindern in Gelbland und in Blauland. In Gelbland herrschten Krieg, Not und Hunger. Deshalb flüchteten die Gelbländer ins friedliche Blauland. Den Blauländern wurden die Fremden zu viel. So errichteten sie eine hohe Mauer um die Gelbländer. Doch Seifenblasen transportierten gute Gefühle, Gedanken und Wünsche und schafften eine erste Annäherung, bis die Kinder schließlich begannen, die Mauer einzureißen – aus Fremden wurden Freunde.

Das Musical griff ein aktuelles Thema auf und besang mit fröhlichen, eingängigen Liedern die Vielfalt und Buntheit, die das Leben durch die Verschiedenheit der Menschen bietet. Es ist ein Plädoyer für eine tolerante Gesellschaft, in der erst das Miteinander das Leben abwechslungsreich werden lässt. Gemeinsam leben und lernen – so lautet auch die Devise der Hardtschule. Vielfalt wahrzunehmen, offen sein für die Begegnung, darum warb der Schulleiter Herr Hirsmüller in seinen Grußworten. Dies schafft einen Rahmen, in dem Fremde Freunde werden können.

Während die Erstklässler von den Schauspielern in ihre Klassenräume geführt wurden, blieb für die Eltern und Gäste noch reichlich Zeit für Begegnungen bei einem bunten Kaffee- und Kuchenbuffet vor der Mensa, gezaubert von freiwilligen Eltern aller Klassen.

Wir bedanken uns bei allen helfenden Händen, die zum Gelingen dieses stimmungsreichen und schönen Tages beigetragen haben. Vielen Dank ferner für die zahlreichen Spenden, die bei der Bewirtung zusammengekommen sind.

Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern der Klassen 1 weiterhin grenzenlose Neugier für Entdeckungen, viele Freunde und eine fröhliche Schulzeit.

Christine Mößner