Am Montag in der zweiten Schulwoche nutzten wir, die Klasse 3b mit Frau Dendinger und Frau Freudenreich, den letzten Sommertag für eine Wanderung in den Wald.

Zunächst machten wir uns auf den Weg bergauf nach Krapfenreut, vorbei am Bader See mit dem hölzernen Krokodil. Als erste Herausforderung erwies sich ein steiler Wiesenhang, den alle voller Freude erkletterten. Über herbstliche Streuobstwiesen gelangten wir nach Krapfenreuth, wo unzählige Schwalben uns begrüßen. Nach einer Rast am Dorfbrunnen konnten wir gestärkt zu unseren Forschungen aufbrechen. Wir suchten uns ein bemoostes Plätzchen im Fichtenwald für unsere Waldbegegnung.

Der Waldboden war übersät mit Fichtenzapfen, so dass wir genügend davon sammeln konnten, um Zapfenzielwurf zu spielen. Wir entdeckten Zapfen, die wohl von Eichhörnchen und Mäusen angenagt waren. Um uns in Gruppen einzuteilen, mussten wir uns über Geräusche und Bewegungen mit unseren Artgenossen verständigen. Schließlich bekamen wir als Waldkäuze, Füchse, Waldmäuse und Hasen die Aufgabe, unsere Augen aufzuhalten, um etwas Glattes, Grünes, Rundes, Raues,….zu sammeln. Wir fanden Schneckenhäuser, Rinde, Moos,…und das Beste war ein buschiger, grauer Tierschwanz, wahrscheinlich von einem Siebenschläfer.

Auch auf dem weiteren Weg ins Bachtal entdeckten wir verschiedene Pflanzen und Tiere wie Mistkäfer, Spinnen, auch eine fette Kreuzspinne. Sogar eine Hornisse konnten wir uns für kurze Zeit in einer Becherlupe näher anschauen. Wir hörten Vogelgezwitscher und den Ruf des Waldkauzes, In einer letzten Forscheraufgabe untersuchten wir den Waldboden auf kleine Tiere wie Asseln und Ameisen. Auf dem Rückweg freuten wir uns an den farbig leuchtenden Objekten der Kunstausstellung im Bachtal. Mit vielen Erlebnissen im Rucksack beendeten wir zufrieden diesen Vormittag im Wald.

von Petra Freudenreich