Mit Entdeckerfreude und Forschergeist zogen wir am Donnerstag, den 15. März, in Gottlieb Daimlers Geburtsstadt los. Dort hatte die Forscherfabrik ihre Tore geöffnet und lud uns im Rahmen eines spannenden Experimentierkurses zu einem eindrucksvollen Klangerlebnis ein.

Bereits im Unterricht haben wir mit dem Forscherführerschein grundlegende Experimentierkenntnisse erworben und wurden zu Forschern ausgebildet. Im Labor konnten wir jetzt unsere Kenntnisse vertiefen und erweitern. Gottlieb, der Pate des Science-Centers, erwartete uns schon.

So gingen wir den Tönen auf die Spur und erfuhren vieles rund ums Hören. Mit „dem klingenden Lineal“ fanden wir heraus, dass Töne entstehen, wenn etwas schwingt. Auch unser Trommelfell im Ohr vibriert, wenn Schallwellen auftreffen. Wie die Ohrmuschel Schallwellen bündeln kann, zeigte uns laut und deutlich das „Trichtertelefon“. Wir mussten „die Ohren spitzen“, um bekannte Geräusche zu erkennen oder deren Richtung zu erlauschen. Der „Löffel an der Schnur“ und die „Stimmgabel auf dem Tisch“ vermittelten uns, dass Schall auch durch andere Stoffe außer Luft weitergeleitet wird. Auf ungewöhnliche Weise selbst Töne zu erzeugen und Musik zu komponieren, machte uns besondere Freude. So ließen wir „die Gläser klingen“, indem wir mit Fingerspitzengefühl den Alltagsgegenstand in Schwingungen versetzten. In manchen Gläsern konnte man diese Schwingungen sogar sehen. Auf dem Wasser im Glas bildeten sich kleine Wellen. Im Anschluss daran stand der Bau eines Musikinstrumentes auf dem Programm. In einem Abschlusskonzert brachten wir gemeinsam unsere aus Holz angefertigten Kalimbas mit feinen Tönen zum musikalischen Einsatz.

Anschließend hatten wir noch die Möglichkeit das vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport offiziell anerkannte außerschulische Forschungszentrum näher kennen zu lernen. Entdecken, erleben, erkennen! Unter diesem Leitspruch konnten wir entlang des Foscherparcours mit seinen 50 interaktiven Stationen Naturwissenschaft und Technik selbst erforschen. Vom Laserpuzzle bis zum Windkanal, vom Schwebeball bis zur Druckluftrakete – sieben Themenwelten rund um Mobilität, Bewegung und Wahrnehmung, Natur, Umwelt und Energie hielten faszinierende Experimente bereit und ließen uns durch Ausprobieren eigene Interessen und Talente ergründen.

Beschwingt und inspiriert kehrten wir von unserer Entdeckungstour durch die Forscherfabrik an die Hardtschule Ebersbach zurück. Wissenschaft wurde auch im zweiten Schuljahr wieder zum Erlebnis!

Die Klasse 2b mit Christine Mößner